Die Burg Stargard ist die einzige Höhenburg in Norddeutschland. Frühzeitliche Funde im Bereich der Burg haben bewiesen, daß seit der Eiszeit der Bereich des Burgberges durchgehend besiedelt war. Während der Bronzezeit stand hier eine großräumige Höhensiedlung. Nach der Abwanderung der Germanen nach der Völkerwanderung um 600 u. Z. besiedelten Slawen (Redarier) die Gegend. Durch einen Kreuzzug im Jahre 1147 gegen die Redarier, gelang es nach langen Kämpfen diese zu unterwerfen. 1160 wurde das damalige Land Stargard von Kaiser Friedrich I. als Reichsdarlehen an die pommerschen Fürsten vergeben. Aus Furcht vor seinem Vetter Wartislav III. suchte der Pommernherzog Barmin zu Stettin den Schutz des Markgrafen von Brandenburg.1236 wird das Land Stargard an die Brandenburger übertragen. Der Ort Stargard wird erstmals 1244 in der bestätigten Schenkungsurkunde des Klosters Broda erwähnt. Die Markgrafen Otto III. und Johann I. lassen die Burg entstehen. Sie wurde als Residenz von den Markgrafen bewohnt und in ihrer Abwesenheit von einem Burgvogt verwaltet. Bei einer Teilung der Besitzungen mit dem Bruder, fiel das Stargarder Land 1258 an Otto III. Im Januar dieses Jahres verlieh Otto III. das Stadtrecht an Stargard. In Anlehnung an so manche historische Gegebenheit wird alljährlich ein thematisches Fest auf der Burg gegeben.